Das Georgianum hatte sich für die diesjährige emsländische Mathematikolympiade (ELMO) viel vorgenommen und wollte nach den Erfolgen 2023 und 2024 auch 2025 den Titel und damit das Triple. Doch das Georgianum scheiterte und landete einmal auf Platz 3 und einmal auf Platz 9.
Das Team der Jüngeren überzeugte fast vollständig. Madita Bach, Svenja Pollmann, Aulon Sinani und Ben Goik konnten alle Aufgaben bearbeiten und hatten auch fast immer die richtige Lösung. Und sie hatten viel Spaß. Das war der Grundstein für Platz 3 von insgesamt 14 Teams.
Im Team der Älteren hatten Lisa-Marie Wolters, Madelon Hibbel, Radin Seghatoleslam und Laura Schüring Probleme bei zwei der vier Aufgaben, sodass es am Ende nicht reichen konnte. Zu schaffen machte dem Team eine Aufgabe aus dem Bereich Geometrie und eine Aufgabe aus den Bereichen Algebra und Logik. Die Aufgaben zur Kombinatorik und zur Algebra konnten ohne Probleme gelöst werden. Bei der Geometrieaufgabe, die auch mit reinen Kenntnissen von linearen Funktionen lösbar gewesen wäre, konnte das Team mit Hilfe von Strahlensätzen zumindest einen Ansatz konstruieren, sodass hier noch Punkte am Ende verbucht werden konnten.
Insgesamt landete das Georgianum nicht unter den drei besten Teams und schnitt damit schlechter ab als in den Vorjahren. Mathe-AG-Leiter Martin Glosemeyer, der das Team zusammen mit Lehrerin Kathrin Heese betreute, schob dies auch auf das fehlende Training in den vergangenen sechs Monaten und lud die Mannschaft ein, sich wieder zur Mathe-AG anzumelden.
Ein weiteres Highlight bei der ELMO in Handrup war das Kuchen-Buffet, das über 20 Kuchen bot. Madelon verdrückte davon gleich sechs Stück und schaffte damit den internen Tagesrekord. Auch freundete sich Madelon sofort mit dem Koalabären Georg an, den das Georgianum das erste Mal (und als einziges Team) als Maskottchen dabei hatte. Auch wenn er in diesem Jahr noch nicht das erhoffte Fortune mit sich brachte, so wird das Geo im nächsten Jahr wieder voll angreifen, wenn wieder mehr Leute vorher in der Mathematik-AG trainiert worden sind 😉
Ein großes Dankeschön geht nach Handrup ans Leoninum, das alles vorbildlich organisierte: gute Stimmung, top Essen, interessante und abwechslungsreiche Aufgaben und ein cooler Moderator sowie viele sympathische Lehrkräfte sowie Helfer:innen.






Autor und Bilder: Martin Glosemeyer